Die Stadttore und der Fluss

Insgesamt dreizehn Stadttore hat Danzig aufzubieten. Die bekanntesten sind wohl das Goldene und das Grüne Tor, die man entlang des Königsweges auch passiert. Beeindruckend sind sie auf jeden Fall, und auch ein Blick auf die Details lohnt. Als Fotomotiv der Stadt Danzig wohl das Wahrzeichen schlechthin ist das Krantor. Drei wichtige Tore, die bei keinem Stadtrundgang fehlen dürfen, stellen wir kurz vor.

Das Goldene Tor (Złota Brama)

Erbaut wurde dieses Stadttor in den Jahren 1612-1614 nach Plänen von Abraham van den Blocke. Vier Skulpturen stammen ais der Hand Piotr Ringerings (1648). Besucher, die mit dem Zug anreisen, sehen dieses prächtige Tor wohl zuerst.

Das Grüne Tor (Brama Zielona)

Die andere Seite der 'Langen Gasse', anschließend an den 'Langen Markt', bildet das Grüne Tor. Es ist deutlich größer als die anderen Stadttore, und auch etwas prunkvoller. Vorher stand an dieser Stelle das so genannte Koggentor aus dem 14. Jahrhundert, welches zugunsten des heute schlossartigen Stadttores zwischen 1564 und 1568 gebaut wurde. Geplant wurde es von Hans Kramer aus Dresden und gebaut durch den Amsterdamer Regnier. Als Stadtresidenz, wie geplant, wurde es nur kurz genutzt. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde auch dieses Tor wieder errichtet. Auch hier befindet sich heute das Museum. 

Das Krantor (Żuraw)

Stellt eines der charakteristischen Gebäude der Stadt Danzig dar, da es gut von der Motlawa aus zu sehen ist. Früher diente es der Verladung von Waren auf die Schiffe. Davor war es auch 'nur ein Stadttor. Erbaut wurde es in den Jahren 1442-1444 - und heute ist es ein Teil des zentralen Seemuseums (www.cmm.pl).

Auch auf den Bildern zu sehen ist der Fluß Motlawa (Mottlau), der eine wichtige Verbindung zum Hafen bietet. Heute kann man hier auch Ausflugsfahrten starten.